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Mit schlankem Code zum schnellen Fund

Das Google Speed Update macht Ladegeschwindigkeit von mobilen Websites zum Rankingfaktor

2015 gab es die Trendwende für Websitebetreiber: Erstmals überstieg die Zahl der Internetnutzer, die über mobile Endgeräte aktiv waren, diejenigen am Desktop. Ganz klar – im mobilen Internet liegt die Zukunft. Doch während viele Websitebetreiber noch mit der korrekten Darstellung ihrer Website bei mobiler Nutzung zu kämpfen haben, setzt Google den nächsten Meilenstein – das Google Speed Update.

Die Ladegeschwindigkeit einer Website wird damit zum Rankingfaktor und beeinflusst in Zukunft die Ergebnisse bei mobilen Suchanfragen. Denn lange Ladezeiten oder Seiten mit unnötig aufwändigem Code beeinträchtigen die Nutzererfahrung und erhöhen den Datenverbrauch. Für die Google-Entwickler Grund genug, die Mission für schnellere Websites anzutreten.

Doch was genau bedeutet diese Entwicklung für Websitebetreiber?

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Zeit von „Flickenteppichen“ und „Altlasten“ vorbei ist. Ein Website-Relaunch muss als Chance für einen echten Neuanfang gesehen werden, der alle Inhalte kritisch hinterfragt. Einfach ein neues Design entwerfen und der alten Struktur überstülpen – das macht nur noch in wenigen Fällen Sinn. Denn so werden alte Bestände in ein neues System verschleppt, die oft keinen Mehrwert für den Nutzer bieten.

Aber auch Websites, die ganz neu entstehen, müssen von Grund auf sauber konzipiert sein. Macht ein Newsbereich wirklich Sinn, wenn man nur wenig Neuigkeiten hat? Sollen die Bilder von 2010 wirklich noch in meine Galerie oder habe ich viel schönere und aktuellere Referenzen? Kritisches Hinterfragen aller Bestandteile legt den Grundstein für einen sauberen und schlanken Websitecode.

Bei Homepagebaukästen oder Templates, wie sie z. B. einige Hostinganbieter im Programm haben, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Da diese nicht individuell auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet werden, ist der Funktionsumfang hier oft viel zu groß. Das führt dazu, dass aus einer eigentlich kleinen und schlanken Website ein sprichwörtlicher Eisberg wird, bei dem der größte Teil gar nicht sichtbar ist.

Nach wie vor ist der wichtigste Faktor für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing aber der Inhalt.

Google Webmaster John Mueller sagt dazu im Interview: „Man muss auf den Webseiten klar sagen, was man tut, und das muss auch in Textform erkenntlich sein. Das ist sicherlich das Wichtigste.“ Er fügt hinzu: „Oft sind die Sachen, die für den Nutzer kompliziert sind, für Suchmaschinen dann auch kompliziert.“ (Quelle: onlinemarketing.de). Befolgt man diese Empfehlungen, wird schnell klar, wie sehr die Nutzerfreundlichkeit und das Google Ranking miteinander verknüpft sind.

Fazit: Schlankere Codes und sauber strukturierte Websites werden für Unternehmen in Zukunft eine noch wichtigere Rolle spielen. Und auch Nutzer wissen eine klare Website-Struktur und ein aufgeräumtes Design zu schätzen. Dafür legt eine gute Website-Konzeption den Grundstein und sorgt gleichzeitig für erfolgreiches Suchmaschinenmarketing.

 

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